Hallo erstmal ...

Dominika & GiacomoHerzlich willkommen auf meiner Website. Hier erzähle ich, was für mich Tierkommunikation bedeutet. Bereits mein ganzes Leben verbringe und Arbeite ich mit Tieren. Irgendwann wollte ich wissen, was sie denken und fühlen. Ihre Körpersprache allein war mir nicht mehr genug. Mehr über mich selbst findest du hier ... [weiterlesen]

Was ist Tierkommunikation

NinoTierkommunikation kann dir helfen, zu verstehen, was dein Tier wirklich will, was es fühlt, wie es ihm geht, was ihm fehlt oder schlicht ob es ihm gut geht!
Dazu unterhalte ich mich mit deinem Tier, stelle ihm deine Fragen und gebe dir seine Antworten weiter. Wie diese Kommunikation abläuft erfährst du hier ... [weiterlesen]

Nicole - Burgfräulein

Nicole - Burgfräulein
Dominika

Nicole - Burgfräulein

Wie die Tierkommunikation unser Zusammensein veränderte ...

Burgfräulein ist mein erstes Pferd. Sie begleitet mich seit Kindertagen und wir haben viel erlebt und ich durfte mit ihr all das Lernen was ich heute kann. Sie ist und war mir stets eine gute Lehrerin und Begleiterin! Einen besseren Partner kann ich mir nicht vorstellen!

Im Winter 2014/2015 kam der gesundheitliche Rückschritt. Für uns beide ein Schock! Ich wusste, dass mein Pferd nun schon ein Senior ist (25 Jahre alt), aber so ganz wahr haben wollte ich es nicht. Ich hörte auf sie zu reiten in der Annahme, dass es gut für sie wäre. Wir fütterten nur das beste Futter (auch Kraftfutter) und jegliches Zusatzfutter was auf dem Markt zu finden war, aber der Zustand wurde nicht besser. Ihre Bewegungslust wurde immer weniger und sie war nur mehr mit hängendem Kopf auf der Koppel anzutreffen. Auch Spaziergänge konnten sie nicht aufheitern. Egal ob ich alleine mit ihr unterwegs war oder ob ich sie als Handpferd, auf ihrer Tochter Fallaha reitend, mitgenommen hatte. Der Zustand wurde immer schlimmer. Wir packten Sie in Decken und ich kaufte alle möglichen Schoner, aber sie riss sich alles vom Körper. Natürlich haben wir auch die Meinung vom Tierarzt, Hufschmied, Chiropraktiker eingeholt, aber niemand konnte uns helfen. Ich weinte viel, denn ich dachte, dass es nun vorbei ist mit unserer Partnerschaft und ich konnte nur hilflos zusehen. Ich versuchte in ihren Augen zu lesen, aber ich sah nur Hilferufe und wusste nicht was ich tun sollte! Durch meine Freundin Nicole habe ich Dominika kennengelernt. Zufall oder ein Zeichen.. ich weiß es nicht. Die ersten Gespräche und Ratschläge waren für mich etwas zum Festhalten, denn Dominika hat viel Erfahrung mit kranken und alternden Pferden.

Ende März 2015 dann dennoch der Schlag ins Gesicht. Burgfräulein muss in die Klinik. Sie will sich überhaupt nicht mehr bewegen. Die Bewegungen sind ungleichmäßig. taumelnd. In der Klinik ratlose Gesichter. Blutwerte, Röntgenaufnahmen… alles dem Alter entsprechend. Sie hatte dort gute Tage an denen sie eine Stunde longiert wurde wie ein junges Pferd und Tage an denen ich sie liegend in der Box vorfand und mich zu ihr legte und weinte. Jeden Tag war ich bei ihr, pflegte sie und leistete ihr Gesellschaft. Die Zeit für die erste Tierkommunikation war gekommen:

Erste Kommunikation: Burgfräulein am 17.4.2015 um ca 20 Uhr

Es geht mir besser, aber ich glaube ich werde nicht mehr gesund. Bitte hör auf dich verrückt zu machen. Die Dinge nehmen ihren Lauf. Es ist wie es ist. (Gefühl von Akzeptanz, ist mit sich im reinen) Ich hatte ein wunderschönes Leben und du warst immer für mich da, dafür bin ich dir sehr dankbar.
Du sollst dich nicht mehr quälen. Ich habe die Dinge verstanden, es ist okay so für mich!
Ich mag deine Nähe und ich mag wenn du bei mir bist. Sehr viel mehr brauch ich nicht mehr um glücklich zu sein.
Ich werde bald gehen, bitte lass mich dann los!

(Anmerkung TK: Eine Tierkommunikation ist immer eine Moment-Aufnahme)

Meine Erkenntnisse

Ich hatte damit zu kämpfen… ich wollte nicht wahr haben, dass die Zeit des Abschiednehmens gekommen ist. Ich war am Tiefpunkt und klammerte mich bei jedem Besuch in der Klinik an sie.

Das einzige was mich „aufheitern“ konnte war die Tatsache, dass die Ärzte geschlossen meinten, dass wir vom Abschied nehmen noch weit entfernt seien, aber ihr Zustand sei weiterhin rätselhaft. In Abstimmung mit den Ärzten durfte ich ihr als Belohnung für das tägliche Mitarbeiten bei den vielen Untersuchungen eines Abends Futter geben (sie war bis dahin auf Diät). Nächsten Tag der Anruf aus der Klinik. Burgfräulein liegt in der Box und will nicht aufstehen! Jedoch waren weder die Hufe warm/heiß noch pulsierten sie, noch war im Blut etwas zu finden. Dennoch wurde sie, nach Zusage von mir, sofort mit Medikamente gegen Hufrehe und Cushing versorgt und nach 2 Tagen habe ich sie nach Hause geholt.

Ab diesem Zeitpunkt bekam sie nur mehr Heu und ab und zu eine Karotte als Belohnung. Sie hat sich erstaunlich schnell damit abgefunden! Ich bewegte sie 3x wöchentlich an der Longe, im Roundpen oder bin spazieren gegangen (an der Hand). Zuerst nur ein paar Minuten mit langsamer Steigerung. Die Medikamente hatten nun auch endlich angeschlagen und sie wurde von Tag zu Tag fröhlicher. Ihre Aufmerksamkeit mir gegenüber war erstaunlich! Ich bemerkte, dass umso mehr Aufmerksamkeit sie von mir bekam, umso sanfter und respektvoller wurde unser Umgang miteinander. Wir genossen einen wunderbaren Sommer ohne Reiten. Ich merkte auch, dass ihre erste Botschaft unsere Beziehung stark verändert hatte. Wir mussten beide mit ihrem Alter und den damit verbundenen Umstellungen kämpfen, aber gemeinsam war es leichter zu ertragen. Zu bemerken ist auch, dass ich sie nur mehr alleine bewegte ohne ihre Tochter miteinzubinden. Jeden Spaziergang und jede Trainingseinheit absolvierten wir zu zweit und nicht zu dritt.

Im Herbst begann ich wieder zu überlegen und zu grübeln wie wir wohl den Winter überstehen würden… Burgfräulein bekam einen Schub weißer Haare am Kopf und ich musste Dominika um Rat fragen. Die Zeit war wieder gekommen:

2. Kommunikation: Burgfräulein, 7.12. 2015

Du machst dir wieder Sorgen?! Das musst du nicht, alles ist gut!

1. Hast du Schmerzen?

Nicht mehr als sonst. Es sind keine schlimmen Schmerzen. Sie gehören dazu, ich kann das gut aushalten. So ist nun mal mein körperlicher Zustand, ich habe es akzeptiert.

Mach dir nicht zu viele Sorgen, alles ist gut. Besser wie jetzt wird es mit nicht mehr gehen, und jetzt ist aber total okey für mich. Nicht okey ist, dass du dich immer so sorgst. Ich weis du gibst dein Bestes, dafür bin ich dir unendlich dankbar. Aber ich möchte nicht, dass du dir ständig Sorgen machst.

2. Fühlst du dich wohl?

Oh ja, ich fühle mich zur Zeit so wohl wie schon lange nicht. Ich bekomme viel Aufmerksamkeit und Zuwendung. Ich fühle mich geliebt und geschätzt, das ist das schönste für mich. ( sehr gerührt) Das war das beste Geschenk für mich, nochmal so viel Zeit zu bekommen. Mein Stall ist auch in Ordnung, ich fühle mich rund um geborgen.

(an dieser Stelle, werde ich persönlich überschüttet mit Gefühlen der Dankbarkeit und Wertschätzung, Burgfräulein dankt mir euch geholfen zu haben, ich muss sehr weinen)

3. Tut dir die Bewegung nach wie vor gut?

Ja, die Bewegung tut mir sehr gut. (alles fühlt sich danach weich und geschmeidig an, sie fühlt sich danach gut, sie möchte mir dazu nicht mehr sagen, um bei dir keinen Druck zu erzeugen)

4. Bekommst du das richtige Futter, bzw genug?

Es ist nie genug, aber ich bin satt wenn du das meinst. (Appetit auf Äpfel)

5. Tut dir das warme Wetter gut?

Wärme ist immer gut. Ich genieße es sehr, wenn die Sonne scheint. (steht in der Sonne und lässt sich wärmen) Wenn es richtig kalt ist, bin ich am liebsten im Stroh. Manchmal zieht es, das tut mir nicht gut, wenn ich genug Stroh habe, lege ich mich dahin, dann ist es besser. (Bilder: Holzlatten die ihre Box bilden, dazwischen Ritzen durch die es durchzieht, in der Ecke das Stroh, da stellt sie sich rein oder legt sich hin um ihre Beine vor dem Zug zu schützen, möchte keine Stallgamaschen oder ähnliches)

Botschaft:

Ich bin einfach so unendlich dankbar. Die letzten Monate waren einfach wunderschön. Ich weiß nach wie vor, dass meine Zeit kommen wird. Aber jetzt sehe ich dem ganzen anders entgegen. Und freue mich auf die Zeit die bis dahin verbleibt.

Ich kann spüren, dass du mir noch näher kommst. Ich freu mich so für dich. Konzentriere dich einfach nur auf dich. Mach dir nicht immer Sorgen um mich, oder alle anderen. Kümmere dich um dich. Du findest deinen Weg, und ich werde dich noch ein Stück begleiten.

Sei mutig, steh zu dir. Ich bin so stolz auf dich. (starke Gefühle) Ich habe dir zugesehen beim Wachsen, jetzt bin ich alt, und du bist groß. So ist das Leben. Ist es nicht wunderbar?

Hinweis TK: In Klammergesetztes sind Bilder und Emotionen frei von mir interpretiert
Eine Tierkommunikation ersetzt keinen Besuch beim Tierarzt

Meine Erkenntnisse

Mein Pferd… mein Pferd als ewige Hüterin über mich… meine ewige Partnerin… ich musste lächeln…

Zusammen sind wir stark geworden, auch wenn wir wissen, dass ihre Zeit kommen wird. Wir haben damit umzugehen gelernt und wir sind beide unendlich dankbar, dass wir Dank Dominika einen Weg gefunden haben so eine intensive Zeit erleben zu dürfen! Ohne ihre Hilfe wären wir nicht da wo wir heute sind! Wir sind nun ein starkes Team und für mich ist es eine erfüllende Aufgabe meinem Pferd mit ihrer Hilfe die Pension so schön wie möglich zu gestalten und ihr alles zurückzugeben was sie mir in all den Jahren gegeben hat!

Aktuell, da es das Wetter zulässt, gehen wir nun auch wieder ausreiten. Es scheint ihr sehr viel Spaß zu machen wieder als Reitpferd eingesetzt zu werden!!!! Eine Aufgabe zu haben… Die Trainingseinheiten an der Longe/im Roundpen sind intensiv inkl. Übungen im Galopp! Unser gemeinsames Augenmerk liegt darin beweglich und muskulös zu bleiben um noch ein paar Sommer gemeinsam verbringen zu dürfen!

Unser herzlichster Dank gehört Dominika!

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