Tierkommunikatiorin Dominika Stora

Schon als Kleinkind war ich immer von Tieren umgeben. Für mich war es ganz normal mit Hund, Katze, Wellensittich oder Findelkindern, wie zum Beispiel einer Igelfamilie, meine Freizeit zu verbringen.

Seit meinem neunten Lebensjahr gehören Pferde zu meinem Leben und von da an war ich nur mehr im Reitstall zu finden. Es hat mir jedoch nie gereicht, mich nur mit meinem eigenen Pferd zu beschäftigen. Wann immer sich mir die Gelegenheit bot, lernte und arbeitete ich mit jedem Pferd, das mir vor die Nase kam. Ich habe Stunden damit verbracht, auf der Koppel zu sitzen um die Tiere in ihrer Herde zu beobachten. Dabei habe ich mir vieles abgeschaut und in meine Arbeit mit den Pferden miteinfließen lassen. Und doch war mir immer klar: nur die Körpersprache zu interpretieren ist nicht genug.

Ich machte eine Ausbildung zum Pferdewirtschaftsfacharbeiter, legte jede Menge Prüfungen ab, schnupperte in den Turniersport und absolvierte viele Kurse, in der Hoffnung, noch qualifizierter mit den Pferden umgehen zu können. Fazit: Mein Wissen wurde immer mehr, mein Gefühl und Verständnis für die Tiere eher wieder weniger.

Also habe ich mich aus dem Sport wieder zurückgezogen. Ich entschloss, mir ein junges Pferd zu kaufen und mich bei seiner Ausbildung wieder auf mein Bauchgefühl zu verlassen.

Mit diesem Pferdekauf kamen viele Dinge in Bewegung, und es ergab sich für mich eine Anstellung auf einem Gnadenhof. Dieser tollen Arbeit gehe ich nach wie vor nach. Diese vielen verschiedenen Tierarten, mit ihren ganz besonderen Vorgeschichten und Bedürfnissen haben mir dann endlich den entscheidenden Anstoß gegeben, eine Ausbildung zur Tierkommunikatorin zu absolvieren.

Seit 2015 lasse ich die Tierkommunikation nun in meine Arbeit am Gnadenhof miteinfließen.