Close

Aktuelle Beiträge

Wie du die richtigen Ziele findest
ejk
/ Kategorien: Wer bin ich?

Wie du die richtigen Ziele findest

Erfolgsfaktoren: Wünsche und Ziele

Wie immer zu Beginn eines neuen Jahres dreht sich alles um Ziele. Wobei inzwischen eine ganze Menge Menschen aufgehört haben, Vorsätze und Ziele zu definieren, um sich nicht unter Druck zu setzen, dem Mainstream entgegenzuwirken, oder welche Gründe dafür auch immer vorliegen mögen.
An anderer Stelle habe auch ich darauf hingewiesen, dass ich keine Neujahrsvorsätze definiere. Das hängt damit zusammen, dass ich das ganze Jahr hindurch Ziele und Pläne verfolge.

Aber um Planung kümmern wir uns im nächsten Teil dieser Serie.

Die Frage, die uns heute beschäftigt ist: Wie finde ich die richtigen Ziele?

Wir kennen sie alle: Gewicht verlieren, mehr Bewegung, mehr lesen, weniger Fernsehen, mehr Zeit mit Partner/Kindern, mehr Erfolg, neues Auto, neuer Job, neue Wohnung, bla, bla, bla, …
Setz dich hin und schreib deine Ziele auf. Und dann überlege dir, WARUM du diese Ziele wichtig für dich sind.
Meist ist der erste Schritt, das erste Ziel das aufpoppt ein Vehikel. Eine Krücke für tiefer liegende Bedürfnisse.

„Du willst abnehmen? Warum?“
„Weil ich schlanker sein möchte!“
„Warum?“
„Weil das gesünder ist.“
„Blödsinn – sei ehrlich. Warum willst du abnehmen?“
„Naja … ich fühle mich nicht attraktiv.“
„In Ordnun. Warum willst du attraktiv sein.“
„Ich habe Angst, dass mein Mann mich nicht mehr liebt oder sich nach anderen umsieht.“

Wenn wir das zugrundeliegende Bedürfnis kennen, erlangen Ziele andere Bedeutung.
Ein paar Kilos abnehmen ist nicht so motivierend, wie den Partner zu behalten.
Natürlich ist das nur ein Beispiel, das die Mehrschichtigkeit von Wünschen und Zielen demonstrieren soll.
Im Grunde sind alle Wünsche und Ziele auf zwei Grundgefühle zurückzuführen. Liebe oder Angst. Das Bedürfnis, geliebt zu werden ist in jedem Menschen genauso vorhanden, wie die Angst verletzt zu werden oder die Angst etwas zu verlieren. Wenn das Bedürfnis geliebt zu werden erfüllt ist und alle Ängste beseitigt sind, erst dann können wir auch wirklich glücklich sein. Und wenn wir anfangen, glücklich zu sein, leben wir ein Leben, das erstrebenswert ist.

„Was hat mein Wunsch nach einem Porsche mit Liebe oder Angst zu tun?“
„Frag dich mal, warum du den Porsche haben willst.“
„Na weil das einfach ein geiles Auto ist.“
„Was an dem Auto ist so geil. Stell dir vor, du bist ganz allein auf der Welt und hast dieses Auto. Niemand sieht dich damit.“
„Auch nicht die süße Sekretärin aus der Versandabteilung?“
„Nope.“
„Dann macht der Porsche tatsächlich keinen Sinn.“
„Steht sie eigentlich auf Porsche, oder glaubst du nur, dass sie das tut?“
„Keine Ahnung, alle Frauen stehen doch auf Porsche – oder?“
...

Das Bedürfnis geliebt zu werden oder das Bedürfnis, keine Angst zu haben, sind wesentlich mächtiger, als alles andere.
Wenn du deinem Grundbedürfnis auf die Schliche kommst, kannst du dir die richtigen Ziele dazu überlegen. Für die richtigen Ziele ist es wesentlich leichter, Pläne zu entwickeln und die Kraft aufzubringen, sie auch zu erreichen.

„Ich sehe, du hast nun doch nicht abgenommen?“
„Mein Mann fand, dass mir die paar Kilo stehen. Er mag meine Rundungen.“
„Wie stet’s mit deiner Angst, ihn zu verlieren?“
„Wir haben uns vorgenommen, zwei- bis dreimal im Monat etwas gemeinsam zu unternehmen.“
„Das ist alles?“
„Naja, … seit er mir gesagt hat, dass er meine Brüste und meinen Hintern gut findet, schäme ich mich nicht mehr und wir haben wieder viel öfter … na du weißt schon ...

wink

Voriger Artikel Warum du scheitern wirst?
Nächster Artikel Wie du dein Ziel erreichst
Drucken
1087 Bewerte den Artikel:
4.0

Schreib einen Kommentar

Kommentar schreiben

x
Copyright EJK, 2018 | Datenschutz | AGB | Impressum
Back To Top