Der Blick auf das ICH - Esoterik
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Der Blick auf das ICH - Esoterik

»Die Wissenschaft hat die Einhörner und Drachen vertrieben und Gott ermordet.»

In den ersten beiden Beiträgen in denen es sich um den Blick auf das ICH drehte, habe ich Methoden gezeigt, die aus der Psychologie bzw. Psychoanalyse kommen und damit den Anspruch erheben, wissenschaftlich fundiert zu sein. Wobei beim magischen Kubus die Meinungen zur Wissenschaftlichkeit ziemlich stark auseinandergehen.
Die Wissenschaft ist ein gutes Werkzeug um uns als Menschheit weiterzuentwickeln, unsere Probleme in den Griff zu kriegen und Fragen zu beantworten, die oftmals noch niemand gestellt hat.
Andererseits nimmt uns die Wissenschaften auch viel von unserem Vertrauen in das Wissen früherer Generationen. Sie stellt uns oftmals vor die Wahl, unserem Gefühl und unserem Bauch zu vertrauen oder vernünftig und aufgeklärt zu sein.

»Die Wissenschaft hat die Einhörner und Drachen vertrieben und Gott ermordet.»

Wenn wir uns kennenlernen wollen, so können wir Methoden der Wissenschaft heranziehen, die im Vergleich nur wenige Jahre alt sind, wir können aber auch auf das Wissen und die Beobachtungsgabe unserer Vorfahren zurückgreifen und uns mit ihren Erkenntnissen auseinandersetzen. Wir können uns öffnen für die Möglichkeit, dass Einhörner und Drachen doch noch irgendwo existieren.

An dieser Stelle ist nun eine kleine Aufklärung von Nöten, damit niemand denkt, ich würde jetzt den Bezug zur Realität verlieren.

Wissenschaftlich betrachtet gibt es so etwas wie eine objektive Realität gar nicht - oder nur zum Teil. Die Realität hängt vom Beobachter ab. Der Beobachter definiert seine Realität aber auf Basis seiner eigenen Erfahrungen, Erkenntnisse und Überzeugungen. Da jeder von uns andere Erfahrungen, etc. gemacht hat, sieht auch jeder unsere (seine) Welt anders. Selbst die Wissenschaft musste erkennen, dass bei bestimmten Experimenten, unter vollkommen gleichen Bedingungen, andere Ergebnisse herauskamen, wenn die Beobachterkomponente zum Tragen kam. Heißt: Je nachdem, wer das Experiment durchführte, oder welches Ergebnis der Beobachter erwartete, kam ein anderes Resultat heraus.

Mit den Erkenntnissen der Quantenphysik stellte sich heraus, dass so fix, so messbar und so materiell die Welt nicht ist. Die Welt und wir selbst sind viel mehr NICHTS, als das wir etwas sind - also konkreter, wir sind wesentlich weniger Materie, als wir ursprünglich dachten. Wir sind wesentlich mehr Schwingung und Energie, als wir tatsächlich Materie sind. Und dieses Nicht-Materielle geht uneingeschränkt in das Nicht-Materielle von allem um uns über. Alles ist mit Allem verbunden. Wobei verbunden nicht der richtige Ausdruck ist, da eine Verbindung meist als etwas materielles gesehen wird.

Untersuchungen haben gezeigt, dass mittels Laserstrahl Informationen über Quantenzustände über Kilometer weite Entfernungen übertragen werden können. Wenn man einen Laserstrahl durch zwei Wasserflasche schickt, werden bestimmte Quantenzustände vom Wasser der ersten Flasche auf das Wasser der dahinterliegenden Flasche übertragen. Das Wasser selbst ändert sich dabei auf molekularer Ebene überhaupt nicht.
Das könnte meiner Meinung nach ein Ansatz sein, warum Homöophatie zu funktionieren scheint, obwohl keine Moleküle der Ausgangssubstanz im Endprodukt nachgewiesen werden kann. Vielleicht braucht es nicht die Moleküle, sondern nur die Information auf der Quantenebene, um zu wirken.

Der Einwand »Jetzt will er esoterischen Mumpitz mit Quantenphysik erklären und damit die Esoterik wissenschaftlich argumentieren« ist an dieser Stelle erlaubt. Wie alles erlaubt ist, wofür man bereit ist, die Konsequenzen zu tragen.
Wer sich vehement der Esoterik verschließt, der verschließt sich auch enormen Möglichkeiten.

An dieser Stelle muss ich jedoch MEINE Definition der Esoterik klarstellen. Lange habe ich den Begriff in meinem Leben vermieden, da sein Ruf in der aufgeklärten Gesellschaft mehr schlecht als recht ist. Und das, wie ich meine zu Recht, wenn auch unverdient.
Zu viele Scharlatane und Geldmacher haben der Esoterik einen schlechten Dienst erwiesen und sie zu dem gemacht, was sie heute zu sein scheint. Doch gleichzeitig wurde mir bewusst, dass die Esoterik genau das ist, was sie ist. Wissen, das im Verborgenen liegt. Wissen hinter der Scharlertanerie und der Geschäftemacherein. Wissen, das nur den Eingeweihten zur Verfügung steht. Wissen, das nur der wahrhaft Suchende in dem ganzen Müll des Angepriesenen findet.
Die Esoterik wie ich sie verstehe, hat absolut nichts mit den Esoterik-Messen, den Tarot-Kleinanzeigen und den Kaffeesud-Lesern zu tun, die heute überall zu finden sind. Obwohl auch diese ihre Berechtigung in unserer Welt haben, sonst gäbe es sie nicht. Doch das wahre Geheimnis zu lüften, bedarf einer mitunter Jahrelangen Suche.

Ich für mein Teil habe 25 Jahre gesucht/gefunden, um mich dann 10 Jahre vollständig davon zu distanzieren. Rückblickend muss ich für mich selbst feststellen, dass nicht die Wissenschaft oder wissenschaftliche Erkenntnisse mich dahin gebracht haben, wo ich heute bin, sondern das, was ich in meiner 25-jährigen Suche im »esoterischen« Bereich gefunden habe. Fazit: Das »geheime« Wissen ist genauso realitätswirksam wie die Erkenntnis, dass ein Gegenstand zu Boden fällt, wenn man ihn loslässt.

Zusammengefasst: Die Esoterik ist mit unserer Realität mindestens genauso verschränkt wie die Wissenschaft. Wer das Beweisbare anerkennt, muss auch das Unbewiesene als Möglichkeit zulassen.

An dieser Stelle habe ich mich entschlossen, den Artikel aufzuteilen, damit er nicht zu lange wird. Den zweiten Teil gibt’s in Kürze, wo ich speziell auf die Astrologie eingehen werde.

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